Häufige Fragen

Alle Antworten auf deine Fragen

Wir beantworten die Fragen, die uns Lehrkräfte am häufigsten stellen – ehrlich und verständlich. Jede Frage hat eine Kurzantwort und eine ausführliche Erklärung.

1Allgemein & Ablauf

Kurzantwort:

Ja. Wir finanzieren uns über Courtagen der Versicherungsgesellschaften. Du zahlst den gleichen Beitrag wie ohne Makler.

Ausführlich:

Viele denken: Wenn etwas kostenlos ist, hat es einen Haken. Bei uns nicht. Als Versicherungsmakler erhalten wir eine Courtage vom Versicherer, wenn du einen Vertrag abschließt. Der Preis für dich ist identisch – egal ob du direkt beim Versicherer oder über uns abschließt. Und wenn du nichts abschließt? Dann war die Beratung trotzdem kostenlos. Kein Haken, kein Kleingedrucktes.

Kurzantwort:

Nein. Du bekommst eine Analyse und Empfehlung. Was du damit machst, entscheidest du.

Ausführlich:

Wir geben dir eine ehrliche Einschätzung deiner Situation und konkrete Empfehlungen. Danach entscheidest du völlig frei, ob du die Empfehlungen umsetzt – mit uns oder ohne uns. Viele unserer Kunden setzen Teile selbst um und kommen für andere Themen auf uns zurück. Das ist völlig in Ordnung.

Kurzantwort:

Wir sind spezialisierte Versicherungsmakler. Das heißt: Wir arbeiten für dich, nicht für eine Versicherungsgesellschaft.

Ausführlich:

Der Unterschied ist entscheidend: Ein Vertreter arbeitet für EINE Gesellschaft und kann dir nur deren Produkte anbieten. Als Makler vergleichen wir den gesamten Markt – über 100 Anbieter – und sind gesetzlich verpflichtet, in deinem Interesse zu handeln. Das ist nicht nur ein Versprechen, sondern geltendes Recht.

Kurzantwort:

Ja. Unsere Beratung findet per Video statt. Egal, in welchem Bundesland du unterrichtest.

Ausführlich:

Wir beraten Lehrkräfte in allen 16 Bundesländern. Da die Beihilferegelungen je nach Bundesland unterschiedlich sind, kennen wir die Besonderheiten jedes einzelnen. Die Beratung findet bequem per Video statt – du brauchst nirgendwo hinzufahren.

Kurzantwort:

Eine schriftliche Analyse mit konkreten Empfehlungen, Tarifvergleichen und einer klaren Einschätzung deiner Situation.

Ausführlich:

Nach unserem Gespräch erhältst du innerhalb weniger Tage eine ausführliche schriftliche Analyse. Darin enthalten: eine Bewertung deiner aktuellen Situation, konkrete Tarifvergleiche (falls relevant), eine klare Empfehlung und eine Einschätzung, was du priorisieren solltest. Alles verständlich aufbereitet, ohne Fachchinesisch.

Kurzantwort:

Ca. 60 Minuten. In dieser Zeit analysieren wir deine komplette finanzielle Situation.

Ausführlich:

Wir nehmen uns bewusst eine Stunde Zeit für dich. In dieser Zeit sprechen wir über PKV, Dienstunfähigkeit, Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Immobilien und Steuern – je nachdem, was für dich relevant ist. Kein Schnellverkauf, sondern eine echte Analyse.

Kurzantwort:

PKV, Dienstunfähigkeit, Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Immobilien.

Ausführlich:

Wir beraten dich in allen fünf Finanzbereichen, die für Lehrkräfte relevant sind: Private Krankenversicherung, Dienstunfähigkeitsabsicherung, Altersvorsorge und Pension, Vermögensaufbau und Immobilienfinanzierung. So bekommst du ein Gesamtbild statt Einzellösungen.

Kurzantwort:

Wir erhalten eine Courtage vom Versicherer, wenn du einen Vertrag abschließt. Der Preis für dich ist identisch.

Ausführlich:

Transparenz ist uns wichtig: Wir werden vom Versicherer bezahlt, nicht von dir. Die Courtage ist bereits im Beitrag enthalten – du zahlst also exakt den gleichen Preis wie jemand, der direkt beim Versicherer abschließt. Der Unterschied: Du bekommst vorher eine marktbreite Beratung und einen echten Vergleich.

2PKV & Krankenversicherung

Kurzantwort:

Als verbeamtete Lehrkraft erhältst du Beihilfe. Die PKV deckt nur den Restanteil ab und ist meist deutlich günstiger als die GKV.

Ausführlich:

Als Beamter erhältst du Beihilfe vom Dienstherrn (50–80 % je nach Bundesland und Familienstand). Die PKV versichert nur den Restanteil. Dadurch ist die PKV für die meisten verbeamteten Lehrkräfte deutlich günstiger als die GKV. Aber: Der richtige Tarif ist entscheidend. Ein schlechter Tarif kann dich über 30 Jahre zigtausende Euro kosten – bei gleichzeitig schlechteren Leistungen.

Kurzantwort:

Je nach Tarif, Alter und Gesundheitszustand zwischen 150 und 400 € monatlich für den Beihilfe-Restanteil.

Ausführlich:

Die Beiträge variieren stark. Ein Referendar zahlt oft zwischen 150 und 250 €, eine erfahrene Lehrkraft zwischen 200 und 400 € – jeweils für den Beihilfe-Restanteil. Zum Vergleich: In der GKV würden viele Lehrkräfte über 400 € monatlich zahlen. Entscheidend ist aber nicht nur der Preis, sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Beitragsentwicklung im Alter.

Kurzantwort:

Ja, nach §204 VVG kannst du innerhalb deiner Gesellschaft den Tarif wechseln – oft mit besseren Leistungen bei gleichem oder niedrigerem Beitrag.

Ausführlich:

Viele wissen es nicht: Du hast ein gesetzliches Recht auf Tarifwechsel innerhalb deiner Versicherungsgesellschaft (§204 VVG). Dabei nimmst du deine Altersrückstellungen mit, was den neuen Tarif oft günstiger macht. Wir prüfen für dich, ob ein Tarifwechsel sinnvoll ist und welcher Tarif besser zu deiner aktuellen Situation passt.

Kurzantwort:

Mit einer Anwartschaftsversicherung sicherst du dir deinen PKV-Tarif und kannst später ohne erneute Gesundheitsprüfung zurückkehren.

Ausführlich:

Falls du nicht verbeamtet wirst, kannst du in die GKV zurückkehren. Mit einer kleinen Anwartschaftsversicherung (ca. 30–80 €/Monat) sicherst du dir aber deinen aktuellen Gesundheitszustand und Tarif. Solltest du später doch verbeamtet werden, kannst du ohne erneute Gesundheitsprüfung in die PKV zurück. Das ist besonders wichtig, wenn du in der Zwischenzeit gesundheitliche Probleme entwickelst.

3Dienstunfähigkeit

Kurzantwort:

Eine BU prüft, ob du irgendeinen Beruf ausüben kannst. Eine echte DU greift, wenn der Dienstherr dich für dienstunfähig erklärt.

Ausführlich:

Der Unterschied ist existenziell: Bei einer normalen Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) prüft die Versicherung selbst, ob du noch arbeiten kannst – und kann dich auf andere Tätigkeiten verweisen. Eine echte Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) hingegen koppelt die Leistung an die Entscheidung deines Dienstherrn: Wenn der dich für dienstunfähig erklärt, zahlt die Versicherung – ohne eigene Prüfung. Das ist ein riesiger Unterschied im Ernstfall.

Kurzantwort:

Die DU-Versicherung sichert dein Einkommen ab, wenn du aus gesundheitlichen Gründen deinen Dienst nicht mehr ausüben kannst.

Ausführlich:

Als Beamter bist du nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Wenn du dienstunfähig wirst, erhältst du ein Ruhegehalt – das aber oft deutlich unter deinem aktiven Gehalt liegt. Besonders in den ersten Jahren (Referendariat, Probezeit) kann die Lücke über 1.400 € monatlich betragen. Eine DU-Versicherung schließt diese Lücke.

4Altersvorsorge & Vermögen

Kurzantwort:

Für die meisten Lehrkräfte entsteht eine Pensionslücke von 500–1.500 € monatlich. Je früher du vorsorgt, desto leichter schließt du sie.

Ausführlich:

Die Pension klingt komfortabel – liegt aber oft bei nur 60–72 % deines letzten Gehalts. Wenn du deinen Lebensstandard halten willst, entsteht eine Lücke. Dazu kommen steigende Gesundheitskosten im Alter und mögliche Pflegekosten. Wir rechnen mit dir durch, wie groß deine individuelle Lücke ist und welche Vorsorgestrategie am besten passt.

Kurzantwort:

In den meisten Fällen nicht. Die Förderung ist für Beamte oft geringer als für Angestellte, und die Kosten fressen die Rendite.

Ausführlich:

Riester wird oft pauschal empfohlen, ist aber für Beamte selten die beste Wahl. Die Grundzulage ist zwar gleich, aber die steuerliche Förderung fällt bei Beamten oft geringer aus. Dazu kommen hohe Produktkosten bei vielen Riester-Verträgen. In den meisten Fällen sind andere Vorsorgeformen (ETF-Sparplan, fondsgebundene Versicherung, Rürup) für Beamte attraktiver. Wir zeigen dir, was für dich am meisten Sinn ergibt.

5Immobilien & Steuer

Kurzantwort:

Als Beamter oft weniger als gedacht. Viele Banken finanzieren bis zu 110 % des Kaufpreises.

Ausführlich:

Beamte genießen bei Banken höchste Bonität. Dadurch sind Finanzierungen mit wenig oder sogar ohne Eigenkapital möglich. Empfehlenswert sind aber mindestens die Kaufnebenkosten (ca. 8–12 % je nach Bundesland) als Eigenkapital. Je mehr Eigenkapital du einbringst, desto besser die Zinskonditionen. Wir helfen dir, die optimale Finanzierungsstruktur zu finden.

Kurzantwort:

Arbeitszimmer, Fahrtkosten, Fortbildungen, Fachliteratur, Arbeitsmittel und mehr. Wichtig: Wir geben allgemeine Hinweise, keine Steuerberatung.

Ausführlich:

Als Lehrkraft hast du viele Möglichkeiten, Werbungskosten geltend zu machen: häusliches Arbeitszimmer (bis zu 1.260 €/Jahr pauschal), Fahrtkosten zur Schule, Fortbildungskosten, Fachliteratur, Computer und Software, Klassenfahrten und Exkursionen. Ob sich der Einzelnachweis gegenüber der Werbungskostenpauschale lohnt, hängt von deiner individuellen Situation ab. Wichtiger Hinweis: Wir geben allgemeine Orientierung – für eine verbindliche Steuerberatung empfehlen wir einen Steuerberater.

Kurzantwort:

Mindestens alle 2–3 Jahre oder bei Lebensveränderungen (Verbeamtung, Heirat, Kinder, Immobilienkauf).

Ausführlich:

Der Versicherungsmarkt verändert sich ständig – neue Tarife, bessere Konditionen, geänderte Beihilferegelungen. Dazu kommt: Deine Lebenssituation ändert sich. Was als Referendar passte, muss als verbeamtete Lehrkraft mit Familie nicht mehr optimal sein. Wir empfehlen einen Check alle 2–3 Jahre oder bei jeder größeren Lebensveränderung. Der Check ist bei uns immer kostenlos.

Noch Fragen? Lass uns reden.

Im kostenlosen Finanz-Check beantworten wir alle deine Fragen persönlich und individuell.